Einlagen für Sicherheitsschuhe

Unsere orthopädischen Einlagen für Sicherheitsschuhe werden gemäß DGUV 112-191 (ehemals BGR 191) nach Vorstellung der Kostenträger hergestellt.

Welche Sicherheitsschuhe sind zugelassen?

Um orthopädische Einlagen in Sicherheitsschuhen zu benutzen, müssen die Schuhe mit der Bezeichnung "BGR191" zertifiziert sein. Schuhe ohne diese Zertifizierung sind nicht anerkannt und gewähren keinen gesetzlichen Arbeitsschutz im Falle eines Arbeitsunfalles. Arbeitnehmer die ihre privaten Einlagen in ihren Arbeitssicherheitsschuhen benutzen, verlieren ihren Versicherungsschutz. Auch der Arbeitgeber macht sich entsprechend haftbar.


 Wie funktioniert die Abwicklung und wer übernimmt die Kosten? 

1. Rentenversicherung:

  •  gängige Praxis: Antrag bei der Rentenversicherung
  •  Voraussetzung für die Kostenübernahme: Der entsprechende Arbeitnehmer ist bei Antragstellung über 15 Jahre beitragspflichtig versichert.
  •  Arbeitnehmer mit weniger Beitragsjahren: möglicher Bezug der Leistung über Sozial-Arbeits- oder Integrationsämter – je nach Einzelfall
  •  Die jeweilige Vorgehensweise ist sehr unterschiedlich, komplex und bei den einzelnen Behörden zu erfragen.

Bitte beachten:
bei der erstmaligen Antragstellung auf Kostenübernahme durch die Rentenversicherung sind 6 Formulare einzureichen: 

  • Formular G100: grundlegender siebenseitiger »Antrag auf Leistungen zur Teilhabe für Versicherte – Rehabilitationsantrag«
    Formular G100 Download >>
  • ergänzend Formular G130:  »Anlage zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Berufliche Rehabilitation)« 
    Formular G130 Download >> 
  • zusätzlich Kopie der privaten Einlagenverordnung (Rezept) oder eines ärztlichen Befundberichts zur ärztlichen Bestätigung des Einlagenbedarfs
  • Formular G3003: Information für den Arzt über inhaltliche Details wie auch die Vergütung des Berichts 
    Formular G3003 Download >> 
  • Formular: G0134:  zusätzlich Bestätigung des Arbeitgebers (meist vertreten durch einen Sicherheits-beauftragten) zur Notwendigkeit für das Tragen von Sicherheitsschuhen einschließlich des eingesetzten Schuhmodells
    Formular G0134 Download >>
  • Unterzeichnung einer Datenschutzerklärung durch den Arbeitnehmer für den Orthopädie-(schuh)techniker zur Vereinfachung des Verfahrens
  • Kostenvoranschlag des Orthopädie-(schuh)technikers für die Rentenversicherung, von dessen Genehmigung die Bewilligung des Antrags maßgeblich abhängt
     

2. Bundesagentur für Arbeit

  •  Arbeitsagentur, in deren Bezirk der Antragsteller ansässig ist
  •  Voraussetzung für die Kostenübernahme: Der Arbeitnehmer hat eine angeborene oder erworbene Fußbehinderung.
  •  Rechtsgrundlage: §§ 5, 6, 33, 34 SGB IX –Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (Teil 1)
     

3. DGUV (Berufsgenossenschaften)

  •  zuständig bei Arbeitsunfällen
     

4. Träger der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben

  •  Integrationsämter der Bundesländer, die selbst keine Rehabilitationsträger sind
  •  Voraussetzung für die Kostenübernahme: Der entsprechende Arbeitnehmer wird als Schwerbehinderter anerkannt und hat eine angeborene oder erworbene Fußbehinderung.
  •  Rechtsgrundlage: § 120 SGB IX – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (Teil 2)


5. Träger der Sozialhilfe

  •  staatliche Behörden oder höhere Kommunalverbände nach jeweiligem Landesrecht (überörtliche Träger)
  •  Kreise und kreisfreie Städte (örtliche Träger)
  •  Voraussetzung für die Kostenübernahme: Der entsprechende Arbeitnehmer hat keine vorübergehende, sondern eine angeborene oder erworbene Fußbehinderung.
  •  Rechtsgrundlage: § 8, 53, 54 SGB XII – Sozialhilfe, § 8, 9, 10 – Eingliederungshilfeverordnung

    Quelle: www.bauerfeind.de

     

Hier können Sie sich die Patienten-Datenschutzerklärung downloaden Datenschutzerklärung als PDF- Download >> 

Wir haben Ihnen hier zur Übersicht noch einen  Ablaufplan als PDF- Download >> hinterlegt.